
Über 900 Vertreter von Städte und Gemeinden, darunter über 100 Bürgermeister aus über 100 Ländern, traffen sich im Rahmen des Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in der Local Government Session.

Der Freistaat Bayern stellte das Modellprojekt "Visionen für Ingolstadt" vor (Delegierter R.K.Stappen). Der neue Ansatz fand große Beachtung und wird als wichtiges Referenzprojekt für die nächste Dekade (bis 2012) gesehen.
 | Der UNEP Direktor Klaus Töpfer spricht bei der Regierungskonferenz der Kommunen in Johannesburg.
"Wir leben in einer zunehmend verbundenen, in vielen Bereichen voneinander abhängigen Welt. Regionale und globale Probleme sind miteinander verflochten. Kommunen können sich Inselhaftigkeit und Selbstbeschaulichkeit nicht leisten. Die Bekämpfung von Armut, sozialer Ausgrenzung und Umweltzerstörung ist eine moralische Angelegenheit, aber sie liegt auch im Eigeninteresse. Zehn Jahre nach Rio ist es an der Zeit für ein Handeln aller Regierungsebenen, aller Partnern. Unternommen in Solidarität, kann lokales Handeln die Welt bewegen" (Schlussfolgerung der Kommunen in der Erklärung von Johannesburg) |
 | | Delegierter Ralf K.Stappen (dritter von links) setzt sich bei der Regional Government Session (Gauteng) für die Verankerung der Kommunen in die Gauteng Erklärung ein. |
Über 7000 Kommunen weltweit haben bis 2002 eine Lokale Agenda 21 beschlossen und eine Fülle von Maßnahmen eingeleitet. War die Lokale Agenda 21 lange Zeit primär von Umweltthemen geprägt, so wird heute ein ganzheitlicher Ansatz vertreten. Von großer Bedeutung ist dabei auch die Verzahnung mit den bestehenden Instrumenten der Kommunalentwicklung, wie z.B. der Stadtentwicklungsplanung, die strategische Ausrichtung (Nachhaltigkeitsstrategie), sowie der Aufbau eines Kommunalen Nachhaltigkeitsmanagementsystem.
Weitere Ergebnisse finden Sie in der Erklärung von Johannesburg.
|